Es war die größte Trauerfeier der deutschen Sportgeschichte: Am Sonntag strömten Tausende in das Stadion von Hannover, um von dem am 10. November verstorbenen Torhüter Robert Enke Abschied zu nehmen.
Neben zahlreichen Fans und Fußballkollegen waren unter anderem auch Franz Beckenbauer, Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Ex- Kanzler Gerhard Schröder gekommen.
Gegen die Eintracht aus Frankfurt sollte am Samstag alles klar gemacht werden. Mit einem Sieg wären die Roten entgültig gerettet. Was sich dann in der AWD Arena abspielte war für die Fans der Roten eigentlich nichts neues, nur das was auf dem Platz geschah, geschah bis zum Frankfurt Spiel auswärts.
Am Freitag 01. Mai entschloss ich mich kurzfristig das Spiel der Roten wie Hannover96 liebevoll von den eigenen Fans genannt wird in Bochum zu besuchen. Obwohl ich keine Karte für einen Rollstuhlplatz hatte, machte ich mich auf den Weg nach Bochum. Nach etwas mehr als 2 Stunden Fahrzeit erreichte ich das Stadion in Bochum.
Ich wurde von einer Fernseh - Produktionfirma angerufen, die zum Thema “Barrierefreiheit” in den Bundesligastadien einen Bericht produzieren möchte. In dem Telefonat sollte ich meine Erfahrungen über die Besuche in den Fußballstadien berichten.
Stand der Dinge “Die Anmeldungen”
Wie schon im letzte Bericht vom 19 April geschrieben, wurde der Vorstand Vom Rullstuhlfanclub “Alte Liebe” damit beauftrag sich in den Dachverband von Hannover96 (Rote Kurve) und bei der Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG) anzumelden. Die Anmeldung in der Roten Kurve wurde per eMail veranlasst.
Solange ich denken kann, bin ich schon Werder-Fan. Wehren konnte ich mich dagegen (zum Glück) nie. Meine ganze Familie ist fußballbegeistert und da ich aus dem hohen Norden stamme, kamen von Anfang an eigentlich nur drei Teams in Frage: Hamburg, Bremen oder natürlich die Bayern. Warum die Münchener schnell von der Liste gestrichen wurden, muss ich wohl nicht erklären. Die Entscheidung für Werder und gegen den HSV fiel mir dann auch recht leicht, da Werder in den letzten zwei Jahrzehnten einfach den attraktiveren und erfolgreicheren Fußball gespielt hat als die Hamburger.
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Das aktuelle Hype-Thema ist Web 2.0 und dabei auch Weblogs. Da ich keines zu unser aller Lieblingsverein gefunden habe, babe ich mich kurzerhand entschieden selbst ein “Blog” aufzumachen.